

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buchführer von „Shortform “ zum Buch „Cues“ von Vanessa Van Edwards. Auf Shortform finden Sie die weltweit besten Zusammenfassungen und Analysen von Büchern, die Sie lesen sollten.
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Würden andere Sie als herzlichen Menschen beschreiben? Was sind die Geheimnisse, um in Ihren zwischenmenschlichen Beziehungen Herzlichkeit auszustrahlen?
Charisma – ein wirkungsvolles Mittel sowohl in privaten als auch in beruflichen Beziehungen – ist eine Mischung aus Herzlichkeit und Kompetenz, die man erlernen und weiterentwickeln kann. Die Kommunikationsexpertin Vanessa Van Edwards gibt Tipps, wie man durch verbale Signale, Körpersprache und sogar in der virtuellen Kommunikation Herzlichkeit vermitteln kann.
Lies weiter, um praktische Tipps zu erhalten, die deine zwischenmenschlichen Beziehungen verändern und deine persönliche Ausstrahlung steigern können.
Wie man Herzlichkeit zeigt
Van Edwards erklärt, dass Charisma ein Gleichgewicht aus Herzlichkeit und Kompetenz ist . Sie sagt, dass jeder charismatischer werden kann, indem er die Signale für Herzlichkeit und Kompetenz versteht und strategisch einsetzt. Werfen wir einen Blick auf Van Edwards’ Ratschläge, wie man Herzlichkeit durch verbale und verhaltensbezogene Signale zum Ausdruck bringt, einschließlich Tipps, wie man auch virtuell Herzlichkeit vermitteln kann.
Mit Worten Wärme ausstrahlen
#1: Sprechen Sie mit Gefühl. Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass das Sprechen mit Gefühl – also das Einfließenlassen von Emotionen in die Rede – die Glaubwürdigkeit untergräbt. Van Edwards erklärt, dass das Gegenteil der Fall ist: Wenn Sie mit Gefühl sprechen, verändert sich Ihre Stimme auf subtile, flüchtige Weise. Diese Veränderungen vermitteln Authentizität, wodurch die Zuhörer eher bereit sind, sich auf die Ideen einzulassen, die Sie vermitteln.
(Anmerkung vonShortform : Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Art und Weise, wie Sie sprechen, mehr über Ihren emotionalen Zustand aussagt als Ihre Mimik. Das bedeutet, dass es für andere schwieriger sein könnte, sich in Sie hineinzuversetzen, wenn Sie Ihre Emotionen stimmlich verbergen. Wenn Sie von Natur aus eine monotone oder emotional flache Stimme haben, erklärt Van Edwards auf ihrer Website, dass Sie durch Übung lernen können , Ihre Stimme abwechslungsreicher zu gestalten: Sie empfiehlt beispielsweise, Kinderbücher mit unterschiedlichen Stimmlagen vorzulesen und die Stimmen von Schauspielern nachzuahmen.)
#2: Zeigen Sie Ihr Interesse, wenn andere sprechen. Van Edwards sagt, Sie können zwei Arten von stimmlichen Signalen einsetzen, wenn andere sprechen, um ihnen zu zeigen, dass Sie aufmerksam zuhören: Zwischenrufe (zum Beispiel „Das ist ja der Wahnsinn!“, wenn jemand eine spannende Geschichte erzählt) und zustimmende Laute (wie „Hm!“ als Reaktion auf etwas, das Sie überrascht). Sie können auch die Ausrufe und zustimmenden Laute nachahmen, die andere im Gespräch mit Ihnen verwenden, um eine gute Beziehung aufzubauen.
(Anmerkung vonShortform : Sprachwissenschaftler erklären, dass Bestätigungslaute eine Form der „phatischen Kommunikation“ sind – einer Art der Kommunikation, die in erster Linie dazu dient, Beziehungen zu stärken, wozu auch Small Talk gehört. Durch den Einsatz phatischer Kommunikation können Sie die Bedeutung Ihrer sozialen Bindung zu einer Person unterstreichen, auch wenn Sie in diesem Moment nichts Substanzielles zu sagen haben.)
#3: Wählen Sie Ihre Worte sorgfältig aus . Van Edwards erklärt, dass die von Ihnen verwendeten Wörter sowohl oberflächliche als auch verborgene Informationen enthalten. Beispielsweise haben „sich zusammentun“ und „gemeinsam an einem Projekt arbeiten“ eine ähnliche oberflächliche Bedeutung , doch Ersteres klingt herzlicher als Letzteres. Um Ihr Charisma zu maximieren, verwenden Sie eine Mischung aus herzlichen und kompetenten Wörtern. (Anmerkung von „Shortform “: Die verborgene Information in einem Wort wird als dessen„Konnotation“ bezeichnet. Nachschlagewerke wie Visuwords können Ihnen die Konnotationen bestimmter Wörter aufzeigen.)
Mit seinem Verhalten Wärme ausstrahlen
#1: Lächeln Sie oft, langsam und aufrichtig. Van Edwards erklärt, dass ein aufrichtiges Lächeln eine der wirksamsten Methoden ist, um Herzlichkeit auszustrahlen. Außerdem ist es ansteckend – wenn man jemanden anlächelt, lächelt dieser wahrscheinlich zurück, was den sozialen Zusammenhalt fördert. Langsames Lächeln kann echte Freude signalisieren und zum Lachen anregen – ein weiteres ansteckendes Zeichen von Herzlichkeit, das die Verbindung zu einer Person stärkt. Man sollte jedoch nur aufrichtig lächeln – Van Edwards warnt davor, dass ein gekünsteltes Lächeln nicht dazu beiträgt, herzlicher zu wirken, da andere leicht erkennen können, dass es unecht ist.
(Anmerkung vonShortform : Warum signalisiert ein Lächeln Herzlichkeit? Einige Experten vermuten, dass das Zeigen der Zähne bei den meisten Primaten zwar bedrohlich wirkt, sich das Lächeln beim Menschen jedoch als Mittel entwickelt hat, um zu vermitteln, dass eine Person nicht bedrohlich und freundlich ist. Echtes Lächeln – das Psychologen nach dem Anatom, der es erstmals ausführlich untersuchte, als „Duchenne-Lächeln“ bezeichnen – signalisiert zudem Freude, sodass andere das Gefühl bekommen, dass man ihre Gesellschaft wirklich genießt. Ein Duchenne-Lächeln kann einen außerdem hilfsbereit und körperlich attraktiver wirken lassen, was das eigene Charisma verstärken könnte.)
#2: Nicken , um Unterstützung zu signalisieren. Van Edwards erklärt, dass man den Sprecher auf zweierlei Weise unterstützt, wenn man während seiner Rede nickt: Erstens signalisiert das Nicken Verständnis und Zustimmung. Dies ist besonders wertvoll, wenn der Sprecher etwas Persönliches preisgibt, wie zum Beispiel eine schwierige Lebenserfahrung, und Bestätigung braucht, um weiterzuerzählen. Zweitens kann das Nicken, wenn andere Personen in Ihrer Nähe sind, die Glaubwürdigkeit des Sprechers stärken – indem Sie deutlich machen, dass Sie dem Sprecher zustimmen, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass andere dies ebenfalls tun. Beide Effekte lassen Sie sympathischer wirken und ermutigen den Sprecher, weiterzusprechen.
(Anmerkung vonShortform : Van Edwards’ Forschungsergebnisse legen nahe, dass man durch Nicken „Testimonial Injustice“bekämpfen kann – ein Phänomen, das auftritt, wenn die Vorurteile einer Person sie daran hindern, einen Sprecher als glaubwürdige Quelle anzusehen. Beispielsweise deuten einige Untersuchungen darauf hin, dass es häufig vorkommt, dass Menschen Vergewaltigungsvorwürfe fälschlicherweise als unglaubwürdig abtun (und dies kann sogar noch häufiger der Fall sein, wenn der Ankläger schwarz ist). Angenommen, in einer Gruppe erzählt jemand, dass er oder sie sexuelle Gewalt erlebt hat. Wenn Sie während der Erzählung nicken, fühlt sich die Person unterstützt, und Sie können die Wahrscheinlichkeit verringern, dass sie Opfer von „Testimonial Injustice“ wird. In „Unbound“erklärt „Me Too“-Gründerin Tarana Burke, wie diese Art der Unterstützung Opfern bei der Heilung helfen kann.)
#3: Ziehen Sie die Augenbrauen hoch , um Interesse zu signalisieren. In einem Gespräch signalisiert das Hochziehen der Augenbrauen den Wunsch, mehr über das Gespräch oder Ihren Gesprächspartner zu erfahren. Van Edwards sagt außerdem, dass das Hochziehen der Augenbrauen gegenüber jemandem, mit dem Sie gerade nicht sprechen , den Wunsch signalisiert, ein Gespräch zu beginnen . Sie warnt jedoch davor, die Augenbrauen zu oft hochzuziehen, da man dadurch verwirrt wirken kann. (Anmerkung von „Shortform “: Zur Klarstellung: Van Edwards spricht hier vom Hochziehen beider Augenbrauen – Forscher bezeichnen dies als „Eyebrow Flash“. Wenn man nur eine Augenbraue hochzieht – was Forscher als „Eyebrow Cock“ bezeichnen –, vermittelt man damit Zweifel.)
#4: Berühren Sie andere respektvoll . Wenn Sie jemanden berühren, schütten beide Körper ein Hormon namens Oxytocin aus, das soziale Bindungen stärkt. Van Edwards sagt, dass Berührungen Ihre Verbindung zu anderen in allen Arten von Beziehungen verbessern – vom Geschäftsleben bis hin zur Romantik. Sie warnt jedoch davor, dass es kulturell bedingt ist, wen, wie und wann man berührt. In westlichen Kulturen ist es in der Regel angemessen, Personen, denen man nicht besonders nahe steht, an den Händen und Unterarmen zu berühren, während das Berühren der Oberarme, des Rückens und der Wangen Freunden und der Familie vorbehalten ist. Van Edwards rät außerdem davon ab, jemandem auf den Kopf zu tätscheln (das wirkt herablassend) oder Personen zu berühren, die sich dabei unwohl zu fühlen scheinen.
(Anmerkung von „Shortform “: Die körperlichen Grenzen anderer zu respektieren ist entscheidend, wenn Sie möchten, dass man Sie als warmherzig wahrnimmt. Um sicherzustellen, dass Sie respektvoll handeln, bitten Sie andere um ihre Zustimmung, bevor Sie sie berühren– und machen Sie sich bewusst, dass manche Aufforderungen zur Berührung, etwa solche, die auf Stereotypen beruhen oder Machtungleichgewichte verstärken, niemals angemessen sind. Menschen mit marginalisierten Identitäten sind häufiger respektlosen Berührungen ausgesetzt: So berichten beispielsweise manche Menschen mit Behinderung, dass ihnen oft auf den Kopf getätschelt wird, manche schwarze Frauen berichten, dass weiße Menschen ihr Haar ohne Erlaubnis berühren, und bis zu 51 % der Frauen haben körperliche sexuelle Belästigung erlebt.)
#5: Neigen Sie Ihren Kopf auf Fotos und im Gespräch. Van Edwards erklärt, dass das Neigen des Kopfes signalisieren kann, dass Sie zugänglich sind– diese Geste macht Sie körperlich verletzlich, da sie Ihren Nacken entblößt, was dazu führt, dass andere Sie als nicht bedrohlich wahrnehmen. Aus diesem Grund neigen viele Menschen ganz natürlich ihren Kopf, wenn sie für ein Foto posieren. Das Neigen des Kopfes gegenüber Ihrem Gesprächspartner kann zudem signalisieren, dass Sie aufmerksam sind, da Sie dadurch ein Ohr näher an ihn heranbringen (ein Zeichen dafür, dass Sie genau zuhören, was er sagt). Wenn Sie vertrauenswürdig und aufmerksam wirken, vermitteln Sie einen freundlicheren Eindruck. Beachten Sie jedoch, dass das Neigen des Kopfes Ihre Kompetenz untergraben kann, da es Ihren Nacken entblößt (ein Zeichen der Unterordnung); setzen Sie dieses Mittel daher sparsam ein.
(Anmerkung vonShortform : Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass viele Tierarten, darunter auch Hunde, den Kopf neigen, wenn sie sich kognitiv mit einer Aufgabe beschäftigen (wie z. B. Zuhören, Verarbeiten oder Erinnern). Wenn Hunde den Kopf neigen, empfinden Menschen sie als niedlicher– doch einige Studien legen nahe, dass Menschen selbst nicht immer niedlicher wirken, wenn sie den Kopf neigen. Eine Studie zu Fotos in Dating-Apps ergab, dass Frauen, die auf Fotos den Kopf neigen, positiv wahrgenommen werden, Männer hingegen nicht (vielleicht lässt sich dies auf das Klischee zurückführen , dass Verletzlichkeit bei Frauen attraktiv ist, bei Männern jedoch nicht). Eine andere Studie legt nahe, dass das Neigen des Kopfes auf Fotos das Gesicht verdeckt, was einen möglicherweise nicht besonders zugänglich wirken lässt – aber es kann ein Gefühl von geheimnisvoller Faszination erzeugen, das Menschen anzieht.)
#6: Imitiere gezielt die nonverbalen Signale anderer. Nonverbale Signale vermitteln Emotionen, die ansteckend sein können – wenn du neben jemandem stehst, der glücklich ist, fühlst du dich eher glücklich (und umgekehrt). Sie können bewusst die Signale der Herzlichkeit einer Person nachahmen, um deren positive Emotionen zu verstärken, wodurch Sie selbst herzlicher wirken. Wenn ein Kollege Sie beispielsweise immer mit einem High Five begrüßt, könnten Sie mit eigenen High Fives oder anderen Formen respektvoller Berührungen reagieren. Van Edwards warnt jedoch davor, negative Signale nachzuahmen, da diese Ihre Herzlichkeit schmälern und eine ohnehin schon gedrückte Stimmung noch verschlimmern können.
Das Nachahmen der nonverbalen Signale einer Person kann auch signalisieren, dass man ihr zustimmt, und das Bestätigen ihrer Gefühle oder Ideen kann dazu beitragen, dass sie einem gegenüber aufgeschlossener wird. Van Edwards rät jedoch dazu, darauf zu achten, die nonverbalen Signale einer Person nicht nachzuahmen, wenn man mit ihr nicht einer Meinung ist, da dies eine falsche Botschaft vermitteln kann.
| Die Feinheiten der Nachahmung Van Edwards sagt, man solle niemanden nachahmen, mit dem man nicht einer Meinung ist, aber man könne andere Signale nutzen , um bei Meinungsverschiedenheiten eine positive Verbindung aufrechtzuerhalten. Man könnte beispielsweise verbale Signale wie eine freundliche Wortwahl mit nonverbalen Signalen kombinieren, indem man den Kopf leicht neigt, während man den Ideen des Gegenübers zuhört. Strategien zur Konfliktkommunikation, wie zum Beispiel offene Fragen, können Ihnen ebenfalls helfen, bei schwierigen Gesprächen eine herzliche Haltung zu bewahren. Herzlichkeit in Konfliktsituationen zu zeigen, ist hilfreich, da dies Ihre Beziehungen vor unnötigem Schaden bewahren kann – einige Studien zeigen beispielsweise, dass Teenager besser mit Konflikten zurechtkommen, wenn ihre Eltern an Tagen mit starken Konflikten Herzlichkeit zeigen. Zu viel Herzlichkeit während einer Meinungsverschiedenheit zu zeigen, kann jedoch schädlich sein, da dies signalisiert, dass Sie das Gespräch nicht ernst nehmen. Deshalb ist Nachahmung der Kern von Van Edwards’ Ratschlag an dieser Stelle – wenn Ihr Gesprächspartner keine positiven Signale zeigt, sollten Sie dies wahrscheinlich auch nicht tun. Van Edwards sagt außerdem, dass das Nachahmen negativer Signale die Situation verschlimmern könnte, in manchen Fällen jedoch eine angemessene – sogar hilfreiche – empathische Reaktion sein kann. Denken Sie zum Beispiel daran, wie Menschen auf den Tod reagieren, indem sie ihr Beileid aussprechen und bei Beerdigungen weinen: Wenn jemand einen geliebten Menschen verliert, kann es tröstlich sein und ihm helfen, seine Trauer zu verarbeiten , wenn Sie zeigen, dass auch Sie traurig sind. Die negativen Signale des Hinterbliebenen (wie verbale und nonverbale Ausdrucksformen der Traurigkeit) in diesem Fall nicht nachzuahmen , könnte Sie eher kalt und gefühllos wirken lassen als warmherzig oder gar neutral. |
#7: Lehnen Sie sich anderen entgegen. Stellen Sie sich vor , wie Sie sich einem blühenden Baum entgegenbeugen, dessen Duft Sie einatmen möchten. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie sich jemandem entgegenbeugen: Das ist ein Zeichen dafür, dass Sie ganz in diese Person vertieft sind – Sie möchten sie genauer sehen, hören oder auf andere Weise wahrnehmen oder sogar körperlich mit ihr in Kontakt treten. Dadurch vermitteln Sie anderen das Gefühl, dass Sie respektvoll oder sogar voller Freude mit ihnen interagieren. Van Edwards sagt, dass man sich auch bewusst zurückhalten kann , sich nach vorne zu beugen, um respektvoll zu signalisieren, dass man dem, was jemand sagt, keinen Glauben schenkt – man sollte sich jedoch nicht zurücklehnen, da dies Unnahbarkeit signalisiert.
(Anmerkung vonShortform : Inwiefern lässt das Sich-Zuneigen zu anderen Sie charismatischer wirken? Studien deuten darauf hin, dass körperliche Nähe zwischenmenschliche Wärmeerzeugt – also jene positiven Gefühle, die bei sozialen Interaktionen ausgetauscht werden. Wenn man durch das Vorbeugen körperliche Nähe initiiert, kann es so wirken, als hätte man diese Wärme ausgelöst oder als sei man selbst warmherzig – eine der Komponenten von Charisma. Das Vorbeugen kann auch Kompetenz vermitteln, die andere Hälfte des Charismas: Sprachexperten weisen darauf hin, dass der Begriff „lean in“ verwendet wird, um Handlungen zu beschreiben, die Initiative, Engagement oder Durchsetzungsstärke demonstrieren. Diese Verwendung des Ausdrucks wurde von Sheryl Sandberg in ihrem Buch „Lean In“, in dem sie beschreibt, wie sie sich im Gespräch zu anderen Menschen hinbeugte, um ihre Ideen zu bekräftigen.)
#8: Nutzen Sie den Raum zu Ihrem Vorteil. Van Edwards sagt, dass Ihre Nähe zu anderen Einfluss darauf hat, wie diese Ihre Herzlichkeit wahrnehmen: Nähe suggeriert gegenseitiges Vertrauen und Geborgenheit, während eine angemessene Distanz signalisieren kann, dass Sie die Grenzen anderer respektieren. Darüber hinaus kann es, wenn Sie sich neben jemanden stellen, der in diesem Umfeld eine wichtige Rolle spielt – wie beispielsweise eine Führungspersönlichkeit in der Gemeinschaft, Ihren Vorgesetzten oder die beliebteste Person in einer Freundesgruppe –, den Eindruck einer privilegierten Verbindung zu dieser Person vermitteln und so Ihre wahrgenommene Kompetenz steigern.
#9: Schauen Sie anderen ins Gesicht. Jemandem ins Gesicht zu schauen signalisiert, dass Sie ihm Ihre Aufmerksamkeit schenken und daran interessiert sind, ihn zu verstehen. Es fällt leichter, die Emotionen anderer zu deuten, wenn man ihnen ins Gesicht schaut – Van Edwards rät, das gesamte Gesicht einer Person wahrzunehmen, dabei aber besonders auf die Augen zu achten. Der Blick in die Augen eines anderen regt bei beiden Parteien die Oxytocinproduktion an, was die Fähigkeit verbessern kann, die Gefühle des anderen zu deuten , und ein gegenseitiges Gefühl der Wärme hervorruft . Wenn du hingegen keine Intimität mit jemandem fördern möchtest oder wenn du der Person zeigen willst, dass du ihr keine Aufmerksamkeit schenkst, wende deinen Blick ab. Du solltest den Blickkontakt auch reduzieren, wenn jemand sich dabei unwohl zu fühlen scheint.
#10: Gestalten Sie Ihre Garderobe bewusst. Durch die Wahl Ihrer Kleidung und Accessoires können Sie in unterschiedlichem Maße Wärme und Kompetenz vermitteln. Wenn Sie beispielsweise immer Sportbekleidung tragen, verbinden andere Sie möglicherweise unbewusst mit Energie und Vitalität (Kompetenzsignale) und empfinden Sie als zugänglicher (ein Signal für Herzlichkeit) als jemanden, der stets formell gekleidet ist. Van Edwards empfiehlt, Ihre Garderobe auf die Stereotypen abzustimmen, deren Assoziationen Sie verkörpern möchten, merkt jedoch auch an, dass es wirkungsvoll sein kann, aus der Reihe zu tanzen, da unerwartete Kleidung die Aufmerksamkeit anderer auf sich zieht.
Virtuell Wärme zeigen
#1: Verwende „berührungsbezogene“ Ausdrücke, wenn du nicht persönlich vor Ort bist. Es kann schwierig sein, bei der Fernkommunikation Herzlichkeit zu vermitteln. Van Edwards sagt, dass du warmherzig wirken kannst, wenn du anderen mit Formulierungen wie „Virtueller High-Five!“ oder „Ich schicke dir einen Kuss!“ mitteilst, dass du sie gerne berühren würdest. (Anmerkung vonShortform : Sei vorsichtig beim Gebrauch von berührungsbezogenen Ausdrücken, insbesondere gegenüber Bekannten. Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn ein Fremder sie berührt, und das Vermitteln von „körperlicher Nähe“ über große Entfernungen hinweg kann ebenfalls persönliche Grenzen überschreiten.)
(Anmerkung von „Shortform “: Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, können Sie möglicherweise dem „Proximity-Bias“– die Tendenz von Vorgesetzten, Mitarbeiter zu bevorzugen, die im Büro arbeiten – durch eine Kombination charismatischer verbaler Signale in virtuellen Besprechungen entgegenwirken. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie eine Fernfreundschaft oder eine Fernbeziehung führen: Möglicherweise müssen Sie kreativ werden, um körperliche Verbindungen zu fördern. Es gibt beispielsweise Geschenke, die als synchronisierte Paare erhältlich sind, sodass das Armband Ihres Freundes oder Partners vibriert, wenn Sie beispielsweise Ihr eigenes Armband berühren.)
#2: Achten Sie auf Ihre Verwendung von Emojis und Satzzeichen. Van Edwards sagt, dass Emojis und Ausrufezeichen in Textnachrichten und E-Mails Herzlichkeit signalisieren. Sie verweist die Leser auf den Emoji-Leitfaden von „Science of People“, in dem sie erklärt, wann (und wann nicht) 45 verschiedene Emojis verwendet werden sollten. (Anmerkung von „Shortform “: Denken Sie daran, dass Van Edwards aus einer US-zentrierten Perspektive arbeitet und Emojis in unterschiedlichen kulturellen Kontexten unterschiedlich interpretiert werden können. So hat beispielsweise das Applaus-Emoji in China eine sexuelle Bedeutung, im Westen jedoch nicht.)

———Ende der Vorschau———
Hat Ihnen gefallen, was Sie gerade gelesen haben? Lies den Rest der weltweit besten Buchzusammenfassung und -analyse von Vanessa Van Edwards’ „Cues“ unter Shortform.
Das erwartet Sie in unserer vollständigen „Cues“-Zusammenfassung:
- Welche verbalen und nonverbalen Signale machen dich charismatischer?
- Wie Sie sich im beruflichen und privaten Leben besser in Szene setzen können
- Warum das Kopfneigen bei Hunden niedlicher ist als bei Menschen
