
Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Shortform von „Expecting Better“ von Emily Oster. Shortform die weltweit besten Zusammenfassungen von Büchern, die Sie lesen sollten.
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Eine Minderheit der Schwangerschaften endet mit einer Fehlgeburt, und man kann meist nichts dagegen tun. Etwa 90 % der Fehlgeburten im ersten Trimester sind auf Chromosomenstörungen bei der Empfängnis zurückzuführen. Es ist nicht Ihre Schuld.
Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt in der 7. Woche? In der 8. Woche? In der 12. Woche?
Hier ist eine Tabelle, die das Risiko einer Fehlgeburt nach Wochen aufschlüsselt (hier ist die Quelle):
| Woche | Risiko einer Fehlgeburt |
| 3. Woche | 30% |
| 4. Woche | 25% |
| 5. Woche | 19% |
| 6. Woche | 11% |
| 7. Woche | 7.2% |
| 8. Woche | 5.8% |
| 9. Woche | 3.3% |
| 10. Woche | 3.2% |
| 11. Woche | 1.9% |
| 12. Woche | 1.7% |
| 13. Woche | 1.3% |
| 14. Woche | 1% |
Hier ist eine Tabelle, die das Risiko einer Fehlgeburt nach Schwangerschaftswoche zeigt:

Denken Sie daran, dass die Wochen ab Ihrem letzten Menstruationszyklus gezählt werden. In der Regel wird die Eizelle zu Beginn der 3. Woche befruchtet, und am Ende der 4. Woche bleibt Ihre Periode aus.
Die 6. Woche ist die zweite Woche nach dem Ausbleiben Ihrer Periode und oft der Zeitpunkt der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung, bei der eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird. In dieser Woche ist das Risiko einer Fehlgeburt mit 10 bis 15 % am höchsten. Nach der 12. Woche liegt das Risiko bei 1 bis 2 %.
Meistens wird die Schwangerschaft erst nach dem ersten Trimester (etwa nach 12 Wochen) bekannt gegeben, doch das Risiko einer Fehlgeburt sinkt bereits ab der 9. Woche erheblich. Bald liegt es deutlich unter 1 %.
Weitere Faktoren, die eine Fehlgeburt beeinflussen:
- Bei Frauen, die bereits eine Fehlgeburt hatten, liegt das Risiko einer Fehlgeburt im ersten Trimester bei 25 %, verglichen mit 4–5 % bei Erstgebärenden oder Frauen, die bereits eine erfolgreiche Schwangerschaft hinter sich haben.
- Das Alter erhöht die Fehlgeburtsrate: Bei Frauen unter 20 Jahren liegt die Fehlgeburtsrate bei 4,4 %; bei Frauen im Alter von 20 bis 35 Jahren bei 6,7 %; und bei Frauen über 35 Jahren bei 19 %.
- Bei IVF-Schwangerschaften liegt die Fehlgeburtsrate bei 30 %, bei natürlichen Schwangerschaften hingegen bei 19 %.
- Vaginale Blutungen deuten auf ein erhöhtes Risiko hin – 13 % der Frauen mit Blutungen erleiden eine Fehlgeburt, gegenüber 4,2 % der Frauen ohne Blutungen.
- Das Ausbleiben von Übelkeit deutet auf eine höhere Fehlgeburtsrate hin.
- Ein niedriger Progesteronspiegel kann zu einer Fehlgeburt beitragen.
---Ende der Vorschau---
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